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Unsere Adventswunder - Geschichten, die das Herz erwärmen: Franz, Oskar, Willi & Mausi

Unsere letzte Adventsgeschichte erzählt von vier jungen Katzen. 
Franz, Oskar, Willi und Mausi wurden in einem Stall geboren. 
Ihre Mutter, eine Streunerin, hatte dort Unterschlupf gesucht, um ihre Babys zur Welt zu bringen.
Es war sicher nicht ihr erster Wurf. Vermutlich war sie wie so viele ihrer Artgenossinnen jedes Jahr zwei Mal trächtig.
Wir wissen nicht, ob sie irgendwann mal ein Zuhause hatte oder schon ihr Leben lang eine Streunerin war.
Und was heißt das eigentlich, Streunerin?
Ein freies Leben, viel Platz und dort sein können, wo man will? 
Oder nirgends dazugehören, niemand, der sich kümmert, wenn man krank ist, friert oder Hunger hat.

Wie einfach macht es sich unsere Gesellschaft mit dem Überstülpen von Worten und Befindlichkeiten.
Wie einfach macht es sich unsere Gesellschaft, wenn sie einfach nicht hinsieht, nicht hinsehen will.

Weil Menschen hingesehen haben, war es zumindest der letzte Wurf für die namenlose Streunerin. 
Sie lebt weiterhin in Freiheit, weil sie Menschen nicht vertraut und Eingesperrtsein keine Option ist. 
Aber sie ist kastriert und kann an einer Futterstelle fressen.

Und ihre Babys? 
Leider sind die Nachkommen von Streunerkatzen oft sehr scheu. Unsicher im Umgang mit Menschen, die sie nie als Freunde kennenlernen konnten. 
Leider werden viele nicht zahm genug, um sie in Familien zu vermitteln. 
Aber diese Vier hatten richtig Glück. 
Sie konnten im Juli dieses Jahres in eine Pflegestelle einziehen. 
Und nicht nur das. 
Sie konnten bei Hella einziehen, unserer erfahrensten Pflegemama. 
Dort haben sie sich nach und nach zu wunderschönen Jungkatzen entwickelt und herausgefunden, dass Menschenhände streicheln und füttern können. 
Alle Vier haben ihr Zuhause gefunden. 
Alle Vier werden das Schicksal ihrer Streunermama nicht teilen müssen.

Ein paar Tage vor Weihnachten erzählt unsere letzte Adventsgeschichte nicht nur vom Happy End von Oskar, Mausi, Franz und Willi. 
Zu unseren Geschichten gehören auch die vielen Menschen, die hinsehen, mitmachen und sich einbringen. 
Unsere Vereinsmitglieder, Förderer, Spender. Menschen, die Tierleid melden, unsere Beiträge teilen. 
Danke an alle, die unsere kleinen Wunder ermöglichen.

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Veröffentlichung

So, 21. Dezember 2025

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