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Percy und Mira - Tierschutzverein Meiningen e.V. (Archiv)

Percy und Mira

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Über Percy und Mira

Streunerkatzen-Familien fristen meist ein entbehrungsreiches Dasein, haben vielfach mit Krankheiten zu kämpfen und oft nur eine geringe Lebenserwartung. Katerchen Percy, ein schmucker schwarz-weißer Katzenjunge, und seine hübsche schwarze Schwester Mira, sind im vorigen Juli in Kaltennordheim in eine solche herrenlose Katzenfamilie hineingeboren worden. Damals noch als Geschwister-Quartett hat man die Findelkinder im September im Meininger Tierheim untergebracht. Leider ergab die medizinische Untersuchung zunächst nichts Gutes: Bei allen Vieren wurde Parvovirose nachgewiesen. Zum Glück ist das unter Behandlung kein Todesurteil. Mit Medikamentengabe konnten die Kätzchen erfolgreich geheilt werden – zwei wurden mittlerweile bereits an Katzenfreunde vermittelt. Ein Zuhause wünscht sich der Tierschutzverein Meiningen nun auch für Percy und Mira. Beide sind noch etwas schüchtern, aber sehr neugierig und interessiert an der Welt um sie herum. Sie lassen sich schön mit allerlei Spielereien locken und sich dabei auch vorsichtig streicheln. Daher eignen sich die Geschwister gut als Familienkatzen, wenn man ihnen die nötige Zeit und Ruhe zum Eingewöhnen und Vertrauenfassen gibt. Noch sind sie keine Schoßkatzen. Gerne dürfen die beiden im Doppelpack adoptiert werden, aber das ist keine Bedingung, wenn es bereits einen anderen Spielgefährten im neuen Zuhause gibt. Aufgrund der Virusinfektion, mit der sie im Tierheim ankamen, gibt es bei den beiden Süßen noch etwas zu beachten. Bis zu einem Jahr nach der Erkrankung kann der Virus noch ausgeschieden werden. Deshalb werden die Jungtiere aktuell nur in einen Katzenhaushalt vermittelt, in dem die Erstkatze geimpft ist. Percy und Mira selbst sind wegen ihrer Vorgeschichte noch ungeimpft. Ihre Impfung sollte etwas später erfolgen – die Kosten übernimmt noch der Tierschutzverein. Die künftigen Besitzer müssen sich keine Sorgen machen: Parvovirose ist nicht auf Menschen übertragbar. Percy und Mira sollten zumindest bis zum Spätsommer dieses Jahres ausschließlich in der Wohnung leben, danach wäre auch ein sicherer Freigang denkbar.