Bärli
25. September 2020
Rowdy
4. November 2019

 

 

Eigenschaften

Name Pedro
Rasse Schäferhund-Mix
Alter eineinhalb Jahre
Fundort Einweisung durch Veterinäramt
Geschlecht männlich
Größe ca. 50 cm
Charakter scheu, unsicher
Verträglich mit Hunden/Katzen mit Hunden ja, mit Katzen wurde noch nicht getestet
Sonstiges erkrankt an Lungenfibrose
derzeitige Unterbringung Tierauffangstation
aufgenommen 08.07.2020

Information

Pedros Schicksal steht unter keinem guten Stern
Eine niederschmetternde ärztliche Diagnose bekamen wir für Schäferhund-Schützling Pedro. Von Anfang an war der junge Rüde, der aus einer problematischen Haltung stammt, eines unserer Sorgenkinder, weil ihm in seinen ersten Lebensmonaten der Bezug zu Menschen und die alltäglichen Umgebungsreize fehlten. Daher ist es uns bisher auch nicht gelungen, Interessenten zu finden, die das nötige Durchhaltevermögen haben, um mit ihm regelmäßig zu trainieren, ihm vor allem ein fürsorgliches Zuhause zu geben. Als ob das nicht schon problematisch genug wäre, kam nun der nächste Schicksalsschlag. Seit kurzer Zeit haben die Mitarbeiter der Tierauffangstation den Eindruck, dass Pedro schnell außer Atem gerät. In letzter Zeit lag er viel herum, schien sehr matt, was sich auch nicht mehr nur auf die Hitze schieben ließ. Gelegentlich stand er auf, nur, um sich - sehr wackelig und schwankend – gleich wieder hinzulegen. Zwischenzeitlich war er wieder für Tage oder zumindest Stunden ganz der Alte. Doch der besorgniserregende Zustand trat immer wieder auf. Bei jedem dieser Schübe ließ er die Ohren hängen und gähnte auffällig viel. Eine ärztliche Untersuchung brachte nun die traurige Gewissheit, dass Pedro an einer unheilbaren Krankheit, an Lungenfibrose erkrankt ist, die seine Lebenszeit sehr wahrscheinlich verkürzen wird. Die Lunge wird durch sich einlagerndes kollagenes Bindegewebe verdichtet und verliert so ihre Elastizität, was die Atmung stark beeinträchtigt. Das erklärt sowohl Pedros häufige Kurzatmigkeit als auch die wiederkehrenden Schwächezustände. Leider lässt sich die tückische Krankheit, deren Ursache noch immer nicht bekannt ist, nicht zurückdrängen. Im Moment bekommt er Medizin, um seine Beschwerden zu lindern. Doch seine Atemprobleme werden weiter fortschreiten … Wir Mitarbeiter und Tierschutzvereinsmitglieder sind sehr traurig über diese Diagnose, denn wir hatten uns für Pedro eine ganz andere Zukunft ausgemalt …